Charlotte Quik: „Das Denkmalförderprogramm 2020 sieht 15,1 Millionen Euro für Nordrhein-Westfalen vor. 420.000 Euro fließen in den Kreis Wesel“

CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik: „Das Denkmalförderprogramm 2020 sieht 15,1 Millionen Euro für Nordrhein-Westfalen vor. 420.000 Euro fließen in den Kreis Wesel“​

Das Denkmalschutzgesetz feiert am heutigen 11. März seinen 40. Geburtstag. Die NRW-Koalition gratuliert recht herzlich und hat für dieses Jahr erneut die Mittel für die Denkmalpflege erhöht. Insgesamt stellt die Landesregierung 15,1 Millionen Euro mit dem Denkmalförderprogramm 2020 für den Erhalt des historisch-kulturellen Erbe Nordrhein-Westfalens zur Verfügung. Davon profitiert auch der Kreis Wesel insgesamt mit rund 420.000 Euro für den Denkmalschutz und die Denkmalpflege. Dazu erklärt die CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik:

 

„Unsere Denkmäler machen unsere Geschichte erlebbar. Aber es sind nicht die Denkmäler alleine, die die Steine zum Sprechen bringen und andere für Geschichte begeistern, sondern vor allem diejenigen, die unsere Denkmäler erhalten. Egal ob Privatperson, Vereine und Initiativen oder die Gemeinden selbst. Mit den Fördergeldern wird dieses große Engagement gewürdigt. Denn Denkmäler stiften Identität und machen unseren Heimatkreis Wesel einzigartig. Mit der Denkmalförderung sichern wir das kulturelle Erbe, denn Baudenkmäler sind Teil des Gedächtnisses unserer Region.“

 

Insgesamt erhalten die Kommunen Hünxe, Moers, Schermbeck, Voerde, Wesel und Xanten aus dem Kreis Wesel Finanzmittel aus dem Denkmalförderprogramm 2020. Aufgeteilt ist die Förderung in Pauschalmittel an die Gemeinde und Einzelförderung für private sowie öffentliche Eigentümerinnen und Eigentümer von Baudenkmälern.

 

Förderung durch Pauschalmittel:

Moers (23.333 Euro), Wesel (2.500 Euro) und Xanten (7.500 Euro).

 

Einzelförderung:

Hünxe (75.000 Euro), Schermbeck (39.000 Euro), Voerde (130.000 Euro) und Xanten (142.000 Euro).

 

Hintergrund:

Nordrhein-Westfalen verfügt mit dem Aachener Dom, Schlösser Brühl, Kölner Dom, Zeche und Kokerei Zollverein Essen sowie dem Kloster Corvey insgesamt über fünf UNESCO-Welterbestätten und weiteren rund 82.000 Baudenkmälern und 6.100 Bodendenkmälern. Zuständig für den Vollzug des Denkmalschutzgesetzes sind vor allem die Unteren Denkmalbehörden; in der Regel sind dies die Gemeinden. Abweichend sind die Bezirksregierungen die zuständige Denkmalbehörde bei Denkmälern, die sich ganz oder zum Teil im Besitz des Landes oder des Bundes befinden. Die Landschaftsverbände beraten und unterstützen die Gemeinden und Kreise in Fragen der Denkmalpflege und wirken fachlich im Rahmen der Entscheidungen der Denkmalbehörden mit.