Charlotte Quik: „NRW-Koalition initiiert Soforthilfeprogramm für Heimat und Brauchtum – auch Vereine im Kreis Wesel können mit Unterstützung rechnen“

CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik: „NRW-Koalition initiiert Soforthilfeprogramm für Heimat und Brauchtum – auch Vereine im Kreis Wesel können mit Unterstützung rechnen“

Der Landtag NRW hat in seiner heutigen Sitzung einen Antrag der regierungstragenden Fraktionen von CDU und FDP beschlossen, von dem auch die Heimat- und Brauchtumsvereine im Kreis Wesel profitieren werden. Dazu erklärt die heimische CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik:

„Gerade in schwierigen Zeiten wie jetzt wird der hohe Stellenwert des Ehrenamts in Nordrhein-Westfalen, hier bei uns im gesamten Heimatkreis Wesel und in meinem Wahlkreis in den Kommunen Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Voerde und Wesel besonders deutlich. Das Vereinswesen ist so etwas wie die Seele der Gesellschaft Diese gesellschaftliche Struktur gilt es zu unterstützen, damit sie ihre Kraft jetzt und in Zukunft weiter entfalten kann. Die NRW-Koalition von CDU und FDP hat deshalb während der heutigen Sitzung des Landtags in Düsseldorf die Landesregierung beauftragt, ein Soforthilfeprogramm aufzulegen, um den Brauchtums-, Heimat-, und Traditionsvereinen zu helfen. Ich persönlich halte das für sehr wichtig und ein gutes Zeichen. Nun gilt es sicherzustellen, dass unser starkes Ehrenamt mit seinen Strukturen die Krise übersteht, denn es ist unverzichtbar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. In der gegenwärtigen Situation braucht es daher ein Soforthilfeprogramm, das unseren Vereinen im Kreis Wesel genauso unbürokratisch hilft, wie es das Heimatförderprogramm des Landes bereits getan hat. Wir benötigen nun ein zügiges, ordnungsgemäßes Verfahren, um den ehrenamtlichen Menschen ihre Arbeit mit unbürokratischen Zuschüssen weiterhin zu ermöglichen. So etwas geht schnell in den Millionenbereich, das muss das Heimatministerium nun präzisieren. Es geht darum Kosten abzufedern, die sonst die Vereine gefährden. Wir sprechen über Mieten, aber auch Vereinsheime, die kreditfinanziert errichtet wurden. Weil diese Räumlichkeiten z.B. nicht mehr für private Feiern vermietet werden können und eigene Veranstaltungen nicht erlaubt sind, ist die Finanzierung gefährdet.“