Waldbrand in Labbeck: Charlotte Quik und Sascha van Beek tauschen sich mit Feuerwehrverantwortlichen aus – Dank an Einsatzkräfte und private Helfer

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06.10.2026

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Der Waldbrand im Tüschenwald bei Labbeck hat gezeigt, wie wichtig leistungsfähige Feuerwehren, frühzeitige Branderkennung und eine funktionierende überörtliche Zusammenarbeit sind. Über die Erfahrungen aus dem Einsatz und Verbesserungsmöglichkeiten sprachen die Landtagsabgeordnete Charlotte Quik und der Bundestagsabgeordnete Sascha van Beek mit Kreisbrandmeister Markus Janßen, dem Leiter der Feuerwehr Sonsbeck, Jürgen Köhlitz, und Einsatzleiter Lars Rübekeil.

Bei dem Brand am 14. August 2026 waren rund 11,5 Hektar Wald betroffen. Mehr als 200 Einsatzkräfte bekämpften das Feuer und übernahmen die anschließenden Nachlöscharbeiten. Neben den Feuerwehren aus den Kreisen Wesel und Kleve unterstützten das Technische Hilfswerk, das Deutsche Rote Kreuz und weitere Organisationen.

„Für Sonsbeck war das eine außergewöhnliche Lage. Unser ausdrücklicher Dank gilt allen Einsatzkräften und besonders Lars Rübekeil, der die zahlreichen Einheiten und Organisationen sicher durch diesen anspruchsvollen Einsatz geführt hat“, erklären Quik und van Beek. „Jetzt gilt es, die Erfahrungen auszuwerten und für künftige Einsätze zu nutzen.“

Ein Thema war das FireWatch-System, das die CDU-geführte Landesregierung 2024 am Niederrhein eingeführt hat. Die Kameratechnik erkennt Rauchentwicklungen frühzeitig und ermöglicht die Lokalisierung möglicher Brandorte. Die Feuerwehr berichtete von grundsätzlich positiven Erfahrungen und sehr präzisen Ortungen bei anderen Einsätzen. In Labbeck war eine vergleichbar genaue Lokalisierung aufgrund der konkreten Einsatzsituation allerdings nicht möglich.

„FireWatch ist ein Gewinn für den Waldbrandschutz. Zugleich müssen wir aus den Situationen lernen, in denen das System an Grenzen stößt“, betont Quik. „Mit dem Waldbrandschutzkonzept hat Nordrhein-Westfalen wichtige Grundlagen geschaffen. Diese müssen wir gemeinsam mit den Feuerwehren kontinuierlich weiterentwickeln.“

Dabei spielt die Prävention eine zentrale Rolle. Waldpflege, befahrbare Wege, ausreichend Löschwasser und die enge Zusammenarbeit zwischen Forst und Feuerwehr können dazu beitragen, Brände zu verhindern oder ihre Ausbreitung zu begrenzen. Auch gemeinsame Übungen und die kreisübergreifende Unterstützung bleiben entscheidend. In Labbeck kam erstmals die neu aufgestellte Kreisbereitschaft des Kreises Wesel zum Einsatz.

Van Beek hob zudem die große Hilfsbereitschaft von Landwirten und anderen privaten Helfern hervor, die kurzfristig mit Schleppern, Wasserfässern und weiterem Gerät bereitstanden. „Diese Unterstützung ist eine große Stärke unserer Region. Wir wollen prüfen, wie verfügbare Fahrzeuge und Geräte bereits im Vorfeld digital erfasst und im Einsatzfall gezielt angefordert werden können. So lässt sich die Hilfe besser koordinieren und sicher einbinden.“

Quik und van Beek wollen auf Landes- und Bundesebene prüfen, welche bestehenden Lösungen dafür genutzt oder weiterentwickelt werden können. „Auf unsere Einsatzkräfte ist Verlass. Ihre überwiegend ehrenamtliche Arbeit verdient Anerkennung und verlässliche Unterstützung. Wir wollen bewährte Strukturen stärken, Investitionen gezielt einsetzen und die Erfahrungen aus Labbeck für einen besseren Brand- und Katastrophenschutz nutzen“, betonten die Landtagsabgeordnete Charlotte Quik und der Bundestagsabgeordnete Sascha van Beek.

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