Landtagsabgeordnete Charlotte Quik: „Wir investieren in eine starke Kinder- und Jugendmedizin auch im Kreis Wesel“

Landtagsabgeordnete Charlotte Quik: „Wir investieren in eine starke Kinder- und Jugendmedizin auch im Kreis Wesel“

Das NRW-Gesundheitsministerium unterstützt die Kinder- und Jugendkliniken sowie die Geburtshilfe in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr mit zusätzlichen 100 Millionen Euro an Fördermitteln. Das Investitionsprogramm wurde von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erst in diesem Monat vorgestellt – jetzt sind bereits die Förderbescheide da. Und so steht fest: Über 19 Millionen Euro fließen in den Kreis Wesel. Dazu erklärt die Landtagsabgeordnete Charlotte Quik:

„Die Kinder- und Jugendkliniken sind in diesem Herbst mit zahlreichen Infekten und durch die Belastungen der Corona-Pandemie stark unter Druck geraten. Die hervorragende Arbeit, die dort für die Gesundheit unserer Jüngsten geleistet wird, wollen wir als Landespolitiker bestmöglich unterstützen. Deshalb ist das 100-Millionen-Euro-Förderprogramm ein starkes Signal an Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger sowie die Hebammen in NRW. Ich freue mich sehr, dass das Krankenhaus Bethanien in Moers, das St. Vinzenz-Hospital in Dinslaken und das Marien-Hospital in Wesel von diesem Programm profitieren und damit wichtige Investitionsvorhaben umsetzen können. Damit stärken wir die Gesundheitsinfrastruktur für unsere kleinen Mitbürger in der Region – eine großartige Investition in eine gesunde Zukunft.“

Zur Information: Das Einzelförderprogramm ist ein Baustein der Krankenhausförderung, für die in diesem Jahr rund 767 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Insgesamt stellt das Land den Krankenhäusern in dieser Legislaturperiode zwei Milliarden Euro mehr bereit als in der vorausgegangenen Wahlperiode unter Rot-Grün.

 

Die Förderungen im Überblick:

Krankenhaus Bethanien in Moers:

6.434.282 Euro: bauliche Erweiterung um zwei zusätzliche Kreißsäle, Verlagerung und Erweiterung der Wöchnerinnenstation, Verlagerung und Erneuerung der Neonatologie.

992.471 Euro: Verlagerung und Erneuerung der Neonatologie, bauliche Ertüchtigung der Station Kinder- und Jugendmedizin, bauliche Erweiterung der Kindernotaufnahme.

 

GFO Kliniken Niederrhein – St. Vinzenz-Hospital in Dinslaken:

8.143.246 Euro: Umbau und Sanierung der Geburtshilfe und Pädiatrie mit Neonatologie (Erweiterung um einen zusätzlichen hebammengeleiteten Kreißsaal mit Nebenraumprogramm, Verlagerung der neonatologischen Intensivstation, Verlagerung der bettenführenden Station der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin).

 

Marien-Hospital Wesel:

3.612.343 Euro: Erweiterung der neonatologischen Intensivstationen (Schaffung von Rooming-in-Möglichkeiten für Eltern), Entzerrung der Patienten- und Elternunterbringung im Bereich der pädiatrischen Normalstation.