Auf Einladung von Charlotte Quik: Lebhafte Diskussion zwischen Landwirten und dem Bundestagsabgeordneten Johannes Röring über das Insektenschutzgesetz

Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Charlotte Quik: Lebhafte Diskussion zwischen Landwirten und dem Bundestagsabgeordneten Johannes Röring über das Insektenschutzgesetz

Das Bundeskabinett hat das „Insektenschutzgesetz“ im Februar beschlossen. Dieser Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes durchläuft nun die parlamentarischen Beratungen. Zu diesem Thema hatte die Landtagsabgeordnete Charlotte Quik zu einer digitalen Diskussion mit dem Bundestagsabgeordneten Johannes Röring aus dem Nachbarkreis Borken eingeladen, an der zahlreiche Landwirtinnen und Landwirte aus dem Kreis Wesel und Gäste teilnahmen, darunter der Vorsitzende der Kreisbauernschaft, Johannes Leuchtenberg, Kreislandwirtin Anna Kleinheßling und der Vorsitzende des CDU-Kreisagrarausschusses, Heinz- Josef Hensen. „Mit dem Entwurf gehen harte Einschnitte für die Bäuerinnen und Bauern einher“, betonte Röring, der ankündigte, dem Gesetz in dieser Form nicht zuzustimmen.

Zahlreiche Kritik gab es dann auch von den Teilnehmern der Videokonferenz. Die Landwirte stellten sich die Frage, wie sie ihre Flächen weiter bewirtschaften können. Sie befürchten, durch das massiv ausgeweitete Verbot der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln nur noch eingeschränkt auf ihren Flächen wirtschaften zu können. Tenor: „Man muss Insekten schützen, man muss aber auch Familien und ihr Eigentum schützen.“

„Gesetze verlassen den Bundestag immer anders, als sie hineingekommen sind“, betonte Röring, der trotz aller Kritik verdeutliche, CDU/CSU seien immer noch eine Partei für die Bauern. Charlotte Quik betonte die Wichtigkeit, im Gespräch zu bleiben. „In den kommenden Wochen und Monaten gilt es nun, sich in der parlamentarischen Auseinandersetzung für praktikable Lösungen für die Landwirtschaft einzusetzen. Natur- und Insektenschutz gehen nur gemeinsam mit der Landwirtschaft, nicht gegen sie.“