Charlotte Quik: „Der Kreis Wesel und die Kommunen im Kreis erhalten über drei Millionen Euro für die Digitalisierung der Schulen“

CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik: „Der Kreis Wesel und die Kommunen im Kreis erhalten über drei Millionen Euro für die Digitalisierung der Schulen“

NRW hat das bislang größte Investitionspaket für die Digitalisierung an Schulen in Nordrhein-Westfalen geschnürt. Mit einer Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule schaffen Bund, Land und Kommunen jetzt kurzfristig die Möglichkeit, digitale Endgeräte für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung zu stellen. Insgesamt stehen zusätzliche 178 Millionen Euro bereit.

Mit dem Programm können Schülerinnen und Schüler mit mobilen Endgeräten ausgestattet werden. Der Kreis Wesel und die Kommunen im Kreis Wesel erhalten dafür über drei Millionen Euro, erklärt die heimische Landtagsabgeordnete Charlotte Quik. „Nicht zuletzt die Corona-Krise hat gezeigt, dass das digitale Lernen besser ausgestattet werden muss. Jetzt gibt es gute Nachrichten für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die bisher nicht über Endgeräte für das digitale Lernen in den Schulen und von Zuhause aus verfügten. Mit dem Sofortausstattungsprogramm als Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt 2019 bis 2024 schaffen Bund, Land und Kommunen die Möglichkeiten, digitale Endgeräte, die für zeitgemäßen Unterricht benötigt werden, zu erwerben und Schülerinnen und Schülern zur Verfügung zu stellen. Mit den finanziellen Mitteln können die Schulträger im Kreis nun mobile Endgeräte beschaffen und verleihen. Im Fokus steht die Chancengerechtigkeit für Schülerinnen und Schüler, deren Familien ein geringeres Einkommen zur Verfügung steht. Mit den Investitionen werden wir den mit der Digitalstrategie eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgen, damit unsere Schülerinnen und Schüler beste Bildung erhalten.“

 

Folgende Fördersummen erhalten der Kreis Wesel und die Kommunen im Kreis:

Kreis Wesel: 716.144 Euro

Gemeinde Alpen: 38.517 Euro

Stadt Dinslaken: 405.561 Euro

Stadt Hamminkeln: 105.775 Euro

Gemeinde Hünxe: 74.947 Euro

Stadt Kamp-Lintfort: 246.123

Stadt Moers: 651.998 Euro

Stadt Neukirchen-Vluyn: 141.999 Euro

Stadt Rheinberg: 150.678 Euro

Gemeinde Schermbeck: 83.598 Euro

Gemeinde Sonsbeck: 15.586 Euro

Stadt Voerde: 173.645 Euro

Stadt Wesel: 372.684 Euro

Stadt Xanten: 88.462 Euro plus 55.472 Euro für den Schulverband Realschule

 

 

Darüber hinaus erhalten auch nicht-kommunale Schulträger und Bildungseinrichtungen im Kreis Wesel Fördermittel für die Digitalisierung wie beispielsweise der Erziehungsverein Neukirchen-Vluyn (45.748 Euro), die kath. Propsteigemeinde St. Viktor Xanten (52.016 Euro) oder der Verein Freie Waldorfschule Dinslaken (28.175 Euro)

 

Hintergrund:

Die Schulträger können in einem vereinfachten Verfahren die Mittel auf direktem Wege bei den Bezirksregierungen beantragen. Antragsberechtigt sind alle Schulträger öffentlicher Schulen, Ersatzschulen sowie von Pflege- und Gesundheitsschulen. Die Endgeräte verbleiben im Besitz der Schulträger und werden den Schülerinnen und Schülern leihweise zur Verfügung gestellt. Im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms wird die Anschaffung mobiler Endgeräte, also Laptops, Notebooks und Tablets, mit einem Höchstbetrag von 500 Euro pro Gerät gefördert. Der Bund (105 Millionen Euro) und das Land Nordrhein-Westfalen (55 Millionen Euro) finanzieren im Rahmen einer Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule insgesamt 90 Prozent der Ausgaben. Die Schulträger leisten einen Eigenanteil von mindestens 10 Prozent. Bei der Verteilung der Mittel auf die Schulträger wurden die Schülerzahl sowie soziale Faktoren berücksichtigt. Die Förderrichtlinie finden Sie hier: https://bass.schul-welt.de/19254.htm