Charlotte Quik und Voerdes Bürgermeisterkandidat Frank Steenmanns zu Gast bei der Voerder Firma setcon – Sommertour-Besuch bei der von der Coronakrise stark betroffenen Veranstaltungsbranche

Landtagsabgeordnete Charlotte Quik und Voerdes Bürgermeisterkandidat Frank Steenmanns zu Gast bei der Voerder Firma setcon – Sommertour-Besuch bei der von der Coronakrise stark betroffenen Veranstaltungsbranche

Charlotte Quik hat ihre Sommertour 2020 fortgesetzt. Zusammen mit Voerdes Bürgermeisterkandidat Frank Steenmanns, dem CDU-Ratsherr und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Georg Schneider sowie dem Friedrichsfelder CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Nicolas Kotzke besuchte die Landtagsabgeordnete die Voerder Firma setcon, ein von der Coronakrise stark betroffener Dienstleister für die kreative Umsetzung von Veranstaltungs- und Messebaukonzepten.

Stephan Schmidt von der Geschäftsführung schilderte den Gästen die prekäre Situation der Branche und auch des Betriebes, der nach wie vor 64 Mitarbeiter beschäftigt. „Wenn sich bis zum Jahresende nichts ändert, wird es für uns sehr schwer“, erklärte der Gastgeber. Die Branche stehe still. Viele Mitarbeiter seien in Kurzarbeit. „Die monatlichen Kosten laufen bei ausbleibenden Einnahmen jedoch weiter.“

Stephan Schmidt gab der CDU-Delegation klare Wünsche mit auf den Weg: „Wir benötigen einen Nothilfefonds, der sich am letzten, festgestellten Jahresabschluss orientiert. Des weiteren wäre ein Konjunkturprogramm für die Veranstaltungsbranche zu empfehlen.“ Darüber hinaus hofft Schmidt auf flexiblere Regelungen für die Kurzarbeit und bundesweit einheitliche Vorgaben für Veranstaltungen.

Charlotte Quik, die auch Mitglied des Wirtschaftsausschusses der Landtags NRW ist, verwies auf das Kraftpaket der Bundesregierung. „Hier müssen wir bei besonders betroffenen Branchen als Land möglicherweise noch nachsteuern und ergänzen.“ Die Landtagsabgeordnete versprach, die Lage in der Landtagsfraktion zu schildern und auch an die Landesregierung heranzutragen. Voerdes Bürgermeisterkandidat Frank Steenmanns signalisierte jegliche Unterstützung aus kommunaler Sicht. „Die Firma setcon ist ein Vorzeigebetrieb in Voerde. Es ist traurig zu sehen, was hier alles still steht. Wir müssen diese Arbeitsplätze in einem sehr kreativen und weltweit tätigen, innovativen Unternehmen erhalten. Das auf modernsten Techniken beruhende Leistungsportfolio von setcon bildet auch die Grundlage für Ausbildungsplätze in unterschiedlichsten Berufsbildern. Das gilt es für die Zukunft in Voerde zu sichern.“

Nach einer ausführlichen Diskussionsrunde unternahmen die Gäste noch einen Rundgang durch den Betrieb. Charlotte Quik: „Man spürt förmlich, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur darauf warten, dass es wieder richtig losgeht.“

 

Foto: (Büro Charlotte Quik MdL)

Ortstermin bei der Firma setcon in Voerde: (v.l.) Projektleiter Holger Bettger, Voerdes Bürgermeisterkandidat Frank Steenmanns, Ratsmitglied Georg Schneider, Frank Schmidt (Geschäftsführung stecon), Charlotte Quik MdL, CDU-Ortsverbandsvorsitzender Nicolas Kotzke und Stephan Schmidt (setcon).