Die CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik: „Die Trendwende ist geschafft – endlich mehr Personal auch für die Polizei im Kreis Wesel“

Die CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik: „Die Trendwende ist geschafft – endlich mehr Personal auch für die Polizei im Kreis Wesel“

In Nordrhein Westfalen dürfen voraussichtlich alle 47 Kreispolizeibehörden mit mehr Personal zum 1. September rechnen. Das geht aus dem Entwurf zur Belastungsbezogenen Kräfteverteilung des Innenministeriums für das Jahr 2021 hervor. Die Kreispolizeibehörde Wesel erhält nach dem Entwurf 11,5 Stellen mehr. Während die Zahl der Beamtenstellen konstant bleibt, wird die Polizei im Kreis Wesel über 11,5 Stellen im Bereich der Regierungsangestellten verfügen können. Dazu erklärt die Landtagsabgeordnete Charlotte Quik. 

„Die landesweite Trendwende ist geschafft. Es wird mehr Personal eingestellt, als in den Ruhestand geht – auch hier im Kreis Wesel. Die derzeit angespannte Personaldecke der Polizei auch hier im Kreis Wesel ist zu einem großen Teil einer verfehlten Politik in der Vergangenheit geschuldet. Den Vorgängerregierungen war lange bekannt, dass die Pensionierungszahlen weitaus höher als die Einstellungszahlen sein werden. Bewegung in Einstellungspolitik, in Investitionen und in Gesetzesänderungen kam erst nach der Regierungsübernahme 2017 und durch den engagierten Innenminister Herbert Reul. Die Einstellungszahlen sprechen eine deutliche Sprache. So waren es 2012 nur 1400 Kommissaranwärterinnen und -anwärter, 2014 nur 1500 und 2016 schließlich 1900. Die NRW-Koalition hielt und hält ihren versprochenen Kurs, bildet seit 2017 bis zur Kapazitätsgrenze aus und erhöht stets die Einstellungszahlen und Ausbildungsmöglichkeiten, um das Versäumte schnellstmöglich aufzuholen. 2017 und 2018 wurden 2300 Kommissaranwärterinnen und -anwärter eingestellt, 2019 und 2020 sogar 2500. Aktuell sind es 2660. Das ist Rekord. Natürlich spürt unser Flächenkreis auch die Auswirkungen des hohen Personalbedarfs, der durch die überfällige Bekämpfung der Clan-Kriminalität, durch die Aufklärung von Kindesmissbrauch sowie die Fahndung nach politisch motivierter Kriminalität entsteht. Der hohe Personalbedarf in dem Bereich ist alternativlos und deshalb auch vom Kreis Wesel mitzutragen. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass es trotzdem gelungen ist, die Trendwende einzuleiten. Bei Regierungsantritt war es ein Versprechen der neuen Landesregierung, dieses Land sicherer zu machen. Mit der Null-Toleranz-Politik der NRW-Koalition, einer besseren Ausstattung der Polizei, der massiven Einstellungspolitik und regelmäßigen Gesetzesanpassungen wird daran intensiv gearbeitet. Durch die Maßnahmen der NRW-Koalition – gerade vor dem Hintergrund der geänderten Gesetzeslage – können wir uns in Nordrhein-Westfalen und auch im Kreis Wesel sicher fühlen. Auch künftig wird die Landesregierung die Stärkung der Polizei voranbringen und ihr die Wertschätzung entgegenbringen, die sie verdient.“