CDU-Landtagsabgeordnete im jährlichen Austausch mit der Bundesagentur für Arbeit in Wesel – pandemiebedingt im digitalen Format

CDU-Landtagsabgeordnete im jährlichen Austausch mit der Bundesagentur für Arbeit in Wesel – pandemiebedingt im digitalen Format

Gemeinsam mit den CDU-Landtagsabgeordneten für den Kreis Kleve, Margret Voßeler-Deppe und Dr. Günther Bergmann, hat sich die heimische Landtagsabgeordnete Charlotte Quik mit der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, Barbara Ossyra, wie üblich einmal im Jahr ausgetauscht – diesmal pandemiebedingt im digitalen Format.

Barbara Ossyra erläuterte, dass trotz der Corona-Pandemie kein extremer Einbruch auf dem Arbeitsmarkt in den Kreisen zu befürchten sei. Die Kurzarbeit habe sich als solides Instrument in der Krise gezeigt. Im April 2021 waren in den Kreisen Wesel und Kleve 25.484 Arbeitslose gemeldet. Gegenüber dem Vormonat waren das 436 Personen oder 1,7 Prozent weniger. Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent. Im Vorjahr lag sie bei 6,0 Prozent. Deutlich mache sich die Coronakrise jedoch bei den Geringfügig Beschäftigten bemerkbar, so Barbara Ossyra. Sie seien besonders davon betroffen.

Erfreuliche Nachrichten gibt es vom Ausbildungsmarkt im Agenturbezirk. Ende April suchten noch 1.753 Jugendliche (Kreis Wesel: 1.105, Kreis Kleve: 648) eine Ausbildungsstelle. Im Gegenzug waren bei der Agentur für Arbeit Wesel noch 2.011 unbesetzte Ausbildungsstellen gemeldet (Kreis Wesel: 1.249, Kreis Kleve: 762). Es gebe mehr Ausbildungsstellen als Bewerber, aber es sei schwierig, Jugendliche und Ausbilder zusammen zu bringen, erklärte Barbara Ossyra. Im Lebensmitteleinzelhandel, im Baubereich, generell im Handwerk sowie in der Gastronomie und in Gesundheitsberufen sei es schwierig, Auszubildende zu finden.

Die drei Landtagsabgeordneten zogen auch in diesem Jahr ein positives Fazit des Gespräches: „Wir schätzen den Austausch mit Barbara Ossyra und somit  der Agentur für Arbeit für die Kreise Wesel und Kleve, da sie uns sehr engagiert stets wertvolle Einblicke in die aktuelle Arbeit und Entwicklung hier vor Ort gibt.“

 

Bildunterzeile (Archivbild Büro Charlotte Quik MdL, entstanden vor der Corona-Pandemie)

Die CDU-Niederrheinabgeordneten (v.l.): Charlotte Quik, Margret Voßeler-Deppe und Dr. Günther Bergmann auf der Terrasse des Landtags.